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Staupe in Korbach und Umgebung

Zur Zeit sind viele Waschbären und Füchse in unserer Region mit dem Staupevirus infiziert. Auch Hunde und Frettchen können sich anstecken und lebensbedrohlich erkranken.


©panthermedia.net, Okidoki52

Symptome
Erste Anzeichen wären fieberhafter Durchfall und starker Husten mit Atemnot. Später entstehen Schäden im Gehirn (nervöse Staupe) und an den Augen. Bei jungen Hunden bleiben häufig Defekte an den Zähnen als Spätschäden zurück. Für Menschen und Katzen ist das Virus nicht gefährlich.

Hunde und Frettchen infizieren sich durch direkten Kontakt mit den erkrankten Tieren, aber auch schon lecken an den Ausscheidungen von Fuchs und Waschbär kann das Virus übertragen.

Behandlung
Eine Therapie der Viruserkrankung existiert, außer in unterstützenden Maßnahmen zur Stärkung des Immunsystems, nicht. Viele Hunde, besonders junge und alte, sterben oder es bleiben Schäden am Gehirn oder am Gebiss zurück. Wildtiere sterben meistens an der Infektion.

Vorbeugende Maßnahmen
Für Hunde und Frettchen gibt es effektive Impfstoffe. Hundewelpen sollten sowohl in der 8. als auch 12. und 16. Lebenswoche geimpft werden. Eine Auffrischung erfolgt ein Jahr später und dann in zwei- bis dreijährigen Abständen.

Sprechen sie bitte in Zweifelsfällen mit ihrem Tierarzt oder Tierärztin.



Wildtiere
Sollten sie einen schwerkranken Waschbären oder Fuchs entdecken, so informieren sie bitte den Jagdpächter. Dieser ist ggf. über die Polizei oder den jeweiligen Ortsvorsteher zu erfragen. Bei Wildtieren ist die Staupe nicht behandelbar, bei Waschbären endet sie fast immer tödlich.

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